• Margit

Zeit für Mut

Manchmal braucht es Mut um sich zu lieben. Zuerst Ja zu sich zu sagen, ja zu seinen Bedürfnisse zu stehen und sich zu respektieren.

Wie sehr und wie gern machen wir um geliebt zu werden? Wir organisieren, wir arbeiten, wir verzichten, wir tanzen an viel zu vielen Orten, und noch so vieles mehr - einfach um was?

Gesehen und Geliebt zu werden. Es klingt ganz simpel. Ist aber eines der schwierigsten Übungen die uns das Leben lehrt. Und diese Übung braucht MUT um seinen Strategien dies alles zu umgehen, zu begegnen.

Warum ich heute über Mut schreibe, ist der heutige Tag – der Michaelitag immer am 29.September. Dieser Tag wird kaum mehr im Brauchtum gelebt, doch am Land gibt es noch manchmal den „Michalikirtag“. Michaeli war immer ein Bauernfeiertag . Die Bauern die im Jahreskreislauf ihre Arbeiten verrichten, wissen um den Rhythmus der Erde.

Zu Michaeli schlägt das Wetter um, die Blätter verfärben sich, das Licht zieht sich zurück – sowie der Mensch sich nach Kuscheldecke und Kerzenlicht sehnt. Der Michaelitag leitet die reinigende Zeit von September bis Dezember ein , die Michaelizeit – Zeit des Mutes. Sie eignet sich ganz besonders zum nach Innengehen.

Am Michaelitag wird der Erzengel Michael verehrt. Der Heilige Michael steht für Mut, und bildet mit dem Hl. Martin (Mitgefühl) und dem Hl. Nikolaus (Gewissen) eine Dreiheit – der wir in der Volksheilkunde immer wieder begegnen.

Wie kannst du dich nun in dieser Zeit unterstützen? Indem du ganz bewusst dir Zeit nimmst, um loszulassen. So wie die Blätter am Baum die voller Vertrauen einfach loslassen und sich auf der Erde niederlassen. Sammle Blätter aus deinem Garten, Baumblätter wie Esche, Walnuss, Eiche… alles Blätter aus deinem Umfeld. Gieße diese mit heißem Wasser auf und bereite einen starken Tee, welchen du am Abend in dein Vollbad gibst.

Eine Wohltat, die dir beim Auslassen von Gedanken, Vorhaben, Glaubenssätzen ,… sehr hilfreich ist.


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